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Das Institut

Am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin werden die historischen, theoretischen und ethischen Grundlagen medizinischen Denkens und Handelns erforscht und gelehrt. Hierzu gehören Themen wie z.B. die ärztliche Praxis, das medizinische Wissen und die sozialen und politischen Dimensionen der Gesundheitsvorsorge und -fürsorge mit ihren historischen Entstehungsbedingungen und ethischen Implikationen.

Die Forschungsschwerpunkte reichen von der Medizin der Moderne bis zurück in die Antike, umfassen ideen-, sozial- und kulturhistorische Aspekte und wenden sich der Theorie der Medizin ebenso zu wie den Fragen der Klinischen Ethik, der Forschungsethik und der Bioethik mit medizinischen Bezügen.

Seit dem 1. Januar 2016 amtiert Prof. Dr. Axel Karenberg als kommissarischer Leiter des Instituts. Das Institut wurde 1965 eingerichtet; auf den Gründungsdirektor Prof. Dr. phil. Dr. med. Wilhelm Katner, der aus Leipzig gekommen war, folgte 1971 Prof. Dr. med. Dieter Jetter. Von 1995 bis 2014 leitete Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Bergdolt das Institut von Oktober 2014 bis Dezember 2015 Prof. Dr. med. Heiner Fangerau. Von 1975 bis 1985 existierte parallel eine medizinhistorische Forschungsstelle unter Prof. Dr. med. Dr. phil. Marielene Putscher; seit 2010 ist in der Herderstr. 54 eine "Forschungsstelle Ethik" eingerichtet, die von Prof. Dr. med. Christiane Woopen betreut wird.

Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin ist seit 2005 in dem ehemaligen Kloster der Augustinerinnen in der Joseph-Stelzmann-Str. 20 (Geb. 42) untergebracht. Die "Nonnenburg" ist ein denkmalgeschützter Bau des Kölner Architekten Gottfried Böhm und beherbergt auch das Dekanat der Medizinischen Fakultät sowie das ehemalige Oratorium (zugleich Durchgang zur Klinikkirche) und Refektorium, die heute als Unterrichtsräume bzw. für Fakultätssitzungen genutzt werden.